Ein Projekt der Gesetzesänderung bei MwSt wird vorbereitet, was große Veränderungen in Mehrwertsteuer auf Warengutscheine und Dienstleistungsgutscheine bedeutet. Die Veränderungen sollten ab 01. Januar 2019 in Kraft treten und ihr Zweck ist Anpassung des polnischen Rechtes an Richtlinien des Rates (UE) 2016/1065 vom 27. Juni 2016.

Zur Zeit Erhalt von einem Gutschein, der Austausch gegen Waren oder Dienstleistung ermöglicht, ist nicht mehrwertsteuerpflichtig. Erst tatsächliche steuerpflichtige Tätigkeit, die mit einem Gutschein verbunden ist, d.h. Erhalt von Waren oder Dienstleistungen ist die Grundlage der Steuerabrechnung. Wie Steuerbehörden bemerkten, ist Gutschein in Wirklichkeit nur Legitimationsmittel oder Beweis, der seinen Erwerber zum Erhalt der bestimmten Leistung berechtigt, z.B. zum Erhalt einer bestimmten Ware oder bestimmter Dienstleitung. Gutschein solcher Art könnte nicht als Ware im Sinne des Umsatzsteuergesetzes anerkannt werden. Im Anschluss daran erst Einlösung eines Gutscheines verursacht Steuererhebung.

Ein Projekt der Gesetzesänderung macht Steuererhebung davon abhängig, ob ein Gutschein eine oder viele Bestimmungen hat. Als Gutschein, der eine Bestimmung hat, gilt solcher Gutschein, dessen Liefersort der Ware oder Dienstleistungen, sowie Mehrwertsteuerbetrag schon im Augenblick des Erhaltens (Erhalten von einem Empfänger) bekannt sind. Im Gegenteil, als Gutschein mit vielen Bestimmungen wird ein Gutschein anerkannt, der oben erwähnte Bedingungen nicht erfüllt (z. B. berechtigt zum Erhalt verschiedener Produkte oder Dienstleistungen von vielen Verkäufer.)

In Ansehung neuer Vorschriften schon Erhalt eines Einzelgutscheinens wird zur Mehrwertsteuererhebung zwingen, unabhängig davon, ob ein Gutschein tatsächlich eingelöst wird. Sowohl erste Gutscheinübergabe von einem Verkäufer, als auch weitere Übermittlung an andere Empfänger, wird als Einlösung eines Gutscheines anerkannt. Jedoch im Fall der Gutscheine mit vielen Bestimmungen, wird erst tatsächlicher Erhalt von Waren oder Dienstleistungen gegen Gutscheinen mit vielen Bestimmungen, der jemand als Gehalt erhielt(oder ein Teil des Gehaltes) mehrwertsteuerpflichtig. Frühere Übermittlung eines solchen Gutscheines wird keine Grundlage für Mehrwertsteuererhebung.