Der aktuelle Inhalt des Artikels 26 Absatz 3 PZP erlaubt nicht zu bestimmen, dass der Gesetzgeber auf die Anforderung verzichtet hat, damit die abgegebene Erklärung und Dokumente auf Wunsch der Auftraggeber die Erfüllung der Bedingungen vom Ausführer bezüglich die Teilnahme an das Verfahren für die vom Auftraggeber bezeichneten Bedingungen, bestätigen – am Tag, an dem den Termin abläuft.

Der Ausführer ist verpflichtet, zu zeigen – unter Androhung der Ausschluss vom Verfahren, dass er alle Bedingungen bezüglich der Teilnahme an dem Verfahren erfüllt, am Tag der Einreichung des Angebots. Das gibt er bei der Zusicherung in dem Dokument „ JEDZ”  und separaten zum Angebot beigefügten Erklärungen ab. Solcher Zustand muss bis zum Vertragsabschluss beibehalten werden.

Die Novellierung des Artikels 26 Absatz 3 PZP erlaubt nur, dass die von Ausführer ergänzte Dokumente auf Forderung des Auftraggebers nur mit laufenden Datum verfassen werden, aber in seiner Inhalt die Erfüllung der Teilnahme an dem Verfahren am Tag der Einrechnung des Angebots bestätigen müssen. Gleichzeitig das Dokument JEDZ gilt als vorläufige Bestätigung des Ausführers, dass der Ausführer des Ausschusses vom Verfahren nicht unterliegt. Die Erklärung betrifft des tatsächlichen Zustands am Tag der Einreichung des Angebots worauf der Artikel 25a Absatz 1 PZP hinweist. Der Artikel entscheidet über die Erfüllung der Bedingungen für die Teilnahme am Verfahren, nicht aber über der hypothetischen möglichen Erfüllung während eines Vergabeverfahrens.

Daher die Einreichung der Nachweise vom Ausführer im Rahmen der Ergänzung der Dokumenten, dass der Ausführer der Anforderungen bezüglich der Teilnahme am Verfahren über die Vergabe der Bestellung am Tag der Forderung des Auftraggeber entspricht, kann nicht als richtige Ergänzung verstanden werden, dass der Ausführer alle Bedingungen für die Teilnahme an dem Verfahren über die Vergabe der Bestellung erfüllt hat, was bedeutet daher, dass es keine Gründe für die Ablehnung des Angebots des Ausführer gibt ( so: KIO im Urteil vom 20. April 2017, Aktenzeichen KIO 707/17)